Die Gründerin des Vereins

Brigitte Seidel

Auf der Suche nach einem Bild von mir stelle ich fest, es gibt nur Tierbilder und Fotos von anderen.
Ich selbst bin Mangelware.

Schon im Kleinkindalter waren Haustiere in unserer Familie vorhanden. Wie es früher üblich war, wurden auch Kaninchen, Hühner, Schweine und Schafe gehalten.

Mein Vater bildete überwiegend Schäferhunde für die Polizei und Blindenhunde aus.
Mein Interesse lag ebenfalls im Ausbildungsbereich der Hunde. Ich ging ständig mit zum Training, wie früher üblich auf einen Hundeplatz. Seit dieser Zeit gehören Hunde und auch Katzen zu meinem Leben.

Meine Ausbildungen sprengen den Rahmen aller Menschen. Zuerst wurde ich in eine Lehre als Friseurin gesteckt, die ich aber ganz schnell beendete. Anschließend jobbte ich einige Zeit umher, verließ mein Elternhaus und stellte mich auf eigene Beine.

Danach absolvierte ich eine Ausbildung als Arzthelferin. Schließlich war ich bereits seit meiner Jugend Mitglied beim Roten Kreuz und wurde dort auch ehrenamtlich zur Schwesternhelferin ausgebildet. Es folgte eine Ausbildung zur Sanitäterin und später sogar noch zur Lehrrettungsassistentin. Ständig hatte ich Kontakt zu Hunden, ohne selbst einen Hund halten zu können. Nach vielen Jahren in der Rettungshundearbeit holte ich mir dann den eigenen Hund ins Haus.

In meiner Tätigkeit als Lehrrettungsassistentin ging ich völlig auf und machte viele Lehrscheine um auch die Bevölkerung mit diesem Thema wachzurütteln. Erste Hilfe-Sofortmaßnahmen-, Erste Hilfe am Kind, Sanitätsausbildung mit sämtlichen Nebenbereichen wie Orgel ect., Betreuung, Hospiz und vieles mehr.

Ganz nebenher machte ich die Ausbildung zum Tierheilpraktiker, den Heilpraktiker für Menschen, wurde geschult in Tierpsychologie und ebenfalls auch für den Menschen.

Dann knapp gerade über 50 Jahre hatte ich einen schweren Dienstunfall, der mich kurzerhand zur Rentnerin machte. Nun zog der erste eigene Hund ein. Er wurde ein selten guter Rettungshund.

Nach dem Unfall endlich auf den Beinen, wollte ich wieder arbeiten. Ich setzte meine frühere Tätigkeit, allerdings nur im Ehrenamt, beim Roten Kreuz fort.

Als Ausbilderin in Erste Hilfe am Hund, absolvierte ich ein langes Praktikum in der Hundeschule Liberty. Auch belegte ich Aus- und Fortbildungen bei der Organisation für Hundeerzieher und Verhaltensberater.

Im Allgäu gründete ich dann meine Hundeschule "Senza Violenza", fuhr wieder Rettungsdienst beim KAP in Wangen, gab wieder Kurse für die Bevölkerung.

Im Alter von 60 Jahren meldete ich mich zur Ausbildung zur Altenpflegerin an und führte diese Ausbildung auch durch.

Mein damaliger Vermieter machte mich endgültig zur Rentnerin und musste diese in Anspruch nehmen. Immer wieder versuchte er, mich total fertig zu machen. Anwälte und auch die Polizei kamen nicht dagegen an.
Ich ergriff die Flucht und zog nach Ungarn, wo ich mein Leben mit Hunden und mit Hundeausbildung weiter führe.

deenfrhuit

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Franz Kafka


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